HSDPA Glossar

HSPA

In UMTS-Netzen steht die Bezeichnung HSPA (High Speed Packet Access) als Oberbegriff für schnelles Surfen im UMTS-Netz. Dank der neuen Technik des HSDPA ist ein bedeutend schnelleres mobiles Internet möglich. Surfen im Internet oder die Bearbeitung von Emails mit Geschwindigkeiten von bis zu 7,2 MBit/s, sind je nach angebotener Ausbaustufe möglich.  Diese auch als 3G bezeichnete Technik im UMTS-Netz wird von den Anbietern allerdings noch nicht flächendeckend angeboten.

HSPA+

Der Begriff HSPA+ bezeichnet eine neue weitere Ausbaustufe des HSPA. Mit dieser Stufe sollen Download Geschwindigkeiten von bis zu 28 MBit/s und auch erheblich höhere Upload Geschwindigkeiten möglich sein. Eine weitere Steigerung der Download Geschwindigkeiten auf bis zu 42 MBit/s sollte laut Mobilkom noch möglich sein. Damit wäre dann das Ende der mit UMTS möglichen Übertragungskapazitäten erreicht.

LTE

Als LTE wird als ein möglicher Nachfolger des UMTS Standards angesehen. Die Bezeichnung LTE bedeutet „Long Term Evolution“. In einer gänzlich neuen Mobilfunkgeneration, die sich dann NGMN nennt, wären dann noch höhere Übertragungsgeschwindigkeiten möglich. Erste Tests bei T-Mobile Austria haben laut Angaben von T-Mobile zum ersten Mal weltweit eine Geschwindigkeit von 130 MBit/s im Downstream erreicht. Bei diesem Test wurden Geräte von Huawei eingesetzt. T-Mobile hat bereits angedeutet, dass ab 2010 mit einer Einführung dieses Standards gerechnet werden kann.

HSUPA

Mit dem HSUPA Standard lassen sich im Vergleich zu Standard UMTS deutlich höhere Uplink Geschwindigkeiten erzielen. Das Kürzel HSUPA bedeutet „High Speed Uplink Packet Access“. Mit geeigneten Karten und der passenden Netzabdeckung für den HSDPA-Standard für das mobile Internet lassen sich dank des HSUPA Standards Upstream Geschwindigkeiten bis zu 1,45 MBit/s erreichen.

UMTS

Mit UMTS wird ein Mobilfunkstandard bezeichnet, der in den Mobilfunknetzen schnellere Datenübertragung als in den bisherigen GSM Netzen bietet. UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) eignet sich daher nicht nur für Telefonie, sondern auch für die verschiedenen Daten und Multimedia Dienste. Da wären zum Beispiel Anwendungen wie mobile Internet, Videotelefonie oder auch Videostreaming. Da UMTS zurzeit in verschiedenen Ausbaustufen zur Verfügung steht, werden auch verschiedene Tarife für diesen Dienst angeboten.

GSM

GSM ist der derzeit etablierteste Standard im Bereich der Mobilfunk-Technologien. Dabei steht der Begriff GSM für „Global System for Mobile Communications“. Mit dieser Transfertechnik werden Telefonie, Kurzmitteilungen und paketvermittelte Datenübertragung betrieben. Der Grundgedanke zu GSM war europaweit eine Technologie für Mobilität zur Verfügung zu stellen. Dieser Netzstandard wurde bereits 1992 in der Bundesrepublik eingeführt. Seit diesem Zeitpunkt ist die Verwendung von Mobiltelefonen in der Bundesrepublik enorm angestiegen.

GPRS

GPRS ist ein paketorientierter Übertragungsdienst im Mobilfunkbereich, der die Übertragung von MMS oder WAP Seiten ermöglicht. Bei GPRS werden bedingt durch die Paketorientierung Daten, die zuvor beim Versender in einzelne Datenpakete gewandelt wurden zum Empfänger transportiert. Diese Datenpakete werden hier, beim Empfänger wieder zusammengesetzt. Aufgrund der Tatsache, dass bei der GPRS Verbindung kein ständiger Kontakt zum Empfänger besteht, sondern nur für die kurze Zeit der Datenübertragung, werden in diesem Dienst die erbrachten Leistungen nach der übertragenen Datenmenge abgerechnet.